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Schwerster Taifun trifft Vietnam.

In den letzten drei Tagen starben 44 Menschen, 19 werden vermisst. Der Taifun „Damrey“ ist der 12. Taifun in Vietnam in den letzten 20 Jahren und der bisher schadensreichste.

Infolge starker Regenfälle und Überschwemmungen wurden über 40.000 Wohnhäuser überflutet. Aus diesem Grund mussten über 30.000 Einwohner ihre Häuser verlassen. Viele Regionen blieben ohne Strom. Über 40.000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche wurden überflutet.

Entsprechend wurde im Zentrum Vietnams der Verkehr lahmgelegt – viele Autobahnen stehen unter Wasser. Ganze 30 km Eisenbahnstrecke, die den Süden und Norden des Landes verbinden, befinden sich unter Wasser.

Die schwersten Schäden durch den Taifun ereigneten sich in der Provinz Phú Yên, wo auch die meisten Menschen ums Leben kamen. Doch auch die Provinz Khánh Hòa mit der großen Kur- und Küstenstadt Nha Trang hat es schwer getroffen. Nördlich von Phú Yên kam es ebenfalls zu Schäden, und Hoi An wurde überschwemmt. Der südliche Urlaubsort Mũi Né blieb verschont.

Die Regierung des Landes organisierte umgehend umfangreiche Wiederherstellungsarbeiten in den betroffenen Provinzen. Die Verwaltungszentren wurden angewiesen, alle Maßnahmen zu ergreifen, um normale Lebensbedingungen wiederherzustellen.