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Die Bewohner eines Dorfes in der Provinz Thanh Hóa griffen „Sand-Wilderer“ mit Ziegelsteinen und Molotowcocktails an, als sie unter den Übeltätern kommunale Beamte erkannten.

Vor einigen Tagen sahen die Bewohner der Gemeinde Thiều Đô, wie 4 auf Vertiefung spezialisierte Boote auf dem Gelände einer verlassenen Sandgrube arbeiteten. Auf einem der Schiffe wurden lokale Beamte sowie der Vizevorsitzende der Gemeinde gesichtet.

Im selben Moment bewaffneten sich die Dorfbewohner mit Steinen und Molotowcocktails (brennenden Flaschen mit Treibstoff). Sie brannten zwei Türme nieder, die zuvor von den Behörden aufgestellt worden waren, um diesen Ort zu überwachen und den unrechtmäßigen Sandabbau zu verhindern.

Am nächsten Tag blockierten die Bewohner der Gemeinde Thiều Đô die Landstraße und forderten die Bestrafung der Schuldigen. Natürlich wurde die Polizei gerufen, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Nach Angaben der Verwaltungsbehörden läuft die Ermittlung wegen des illegalen Sandabbaus bereits.

In Vietnam ist der illegale Sandabbau ein akutes Problem. Wenn Sand an nicht dafür vorgesehenen Stellen abgebaut wird, kann dies zu Problemen wie der Erosion von Feldern und Friedhöfen führen.

Im Mai 2017 startete die Regierung des Landes Programme zur Bekämpfung des illegalen Sandabbaus. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 840 Fälle dieser Art registriert, Geldstrafen in Gesamthöhe von 10.000.000.000 VND verhängt und 26 Schiffe beschlagnahmt.